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HS17: Steinhausen Konferenz
– Hamburg, 27. und 28. August 2006


Eine Veranstaltung der Steinhausen-Gesellschaft.
organisiert von
Martin Heimann, Hans Graf und Hans von Storch.

Der Vorstand der Steinhausen Gesellschaft wird schon immer gebildet von Ulrich Cubasch, Martin Heimann und Hans von Storch. Die Steinhausen-Gesellschaft vergibt den Steinhausen-Preis für Grosstaten, ggfs. unspezifizierte Grosstaten. Der/die Preisträgerin darf als Ausdruck der Wertschätzung bis zur Verleihung des nächsten Preises die Büste des Namensgebers bei sich aufstellen - derzeit steht sie bei Martin Heimann und sieht so aus.



Absicht der Veranstaltung ist, den HS17 spirit zu beleben, also jenen spirit, der seinerzeit von Hasselmann und Bengtsson initiiert im Hühnerstall, im Schlump und im 17. Stock des Geomatikums „herrschte“ (HS17). Für viele von uns was dies eine ganz besondere Zeit, die uns geformt hat, die uns Perspektiven gegeben hat. Natürlich war es nicht nur die Zeit, die dies tat, sondern vor allem Menschen, unsere Chefs Lennart und Klaus, aber auch wir selbst miteinander.

Inzwischen sind HS17 von anderen Leuten bewohnt, die (wie wir auch) hervorragende Sachen machen, aber „wir“ sind ausgeflogen. Eine ganze Menge von uns haben wissenschaftliche Leitungspositionen übernommen, andere haben keinen täglichen Bezug mehr zur Wissenschaft. Aber unabhängig davon, haben wir fast alle eine Perspektive mitgenommen, die Perspektive, dass Wissenschaft Spass macht. Nicht notwendigerweise Rechthaben, sondern Erklärungsansätze anbieten und austesten. Zusehen, wie „neue“ junge Leute loslegen. Ggfs. scheitern und trotzdem noch mal probieren. Ja, es gab auch Schattenseiten.

Die Frage ist, ob dass alles nur Nostalgie ist – auf amüsante Stories reduziert, wie Hasselklaus mit mundverklebenden Süßigkeiten ("Drachenfutter") zum Schweigen gebracht wurde, wie Storch einen tragbaren Lichtschalter brauchte, wie der kleine Klaus sich in Ernsten’s Schrank zurückzog, wie Mojib erklärte, der Bierverbrauch in Salzau könne SOO nicht weitergehen – sicher nicht. Da ist mehr. Aber was?

Darüber sollten wir zusammensitzen. Was haben wir Neues herausgedacht und -gearbeitet, das die Modernismen und Moden der Dekaden überstanden hat? Sind PIPs mehr als ein schönes abstraktes Konzept? Können wir ENSO vorhersagen über die spring barrier hinaus? Haben wir gemeinsam eine Wirkung gehabt, auf das Denken unserer community, auf die Erklärungsmuster auf die Methoden? Hat unsere Kommunikation mit der Öffentlichkeit unsere Kultur bereichert, unsere Politik besser aufgestellt – oder hat es uns korrumpiert, die Neugier zurückstellen lassen zugunsten eines aufregenden Tagesgeschäfts oder eines lukrativen Aufstiegs in einer Hierarchie?

Kurz: Was hat es gebracht?

Eingeladen sind alle Wissenschaftler der HS17-Zeit. Das sind z.B. alle jene, die einen Vertrag haben, der von Klaus oder Lennart unterschrieben wurde. Oder wer sonst wie glaubt, er oder sie gehöre dazu.



Sonntag, 27. August abends

Beisammensitzen im Schanzenstern (Bartelsstr. 12, 20357 Hamburg; 040/4398441)ab 19:00. Wenn es noch warm ist, können wir im Garten sitzen.



Montag, 28. August tagsüber

10 Uhr, Geomatikum, Hörsaal H2
Liste der Vorträge; sofern ppt's vorhanden, können die Titel angeklickt werden.

Abends: Gemeinsames Beisammensitzen, Ort noch unklar.


Weitere Fotos aus alten Zeiten sind erwünscht - bitte schicken an hvonstorch(at)web.de.